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Heute wird unser neuer Jugendtrainer Thanh Kien Tran einmal ordentlich im folgenden Interview vorgestellt:

Torsten Schmenger: Hey TK! Schön dass du Zeit gefunden hast einige Fragen für uns zu beantworten. Fangen wir ganz locker an, stell dich am besten einmal vor.
Thanh Kien Tran:  Mein Name ist Thanh Kien Tran oder einfach TK, ich bin 22 Jahre alt und wohne in Lampertheim. Neben Schach bin ich generell ein großer Sportfan, vor allem Fußball. Derzeit studiere ich BWL.
TS: Und da hast du für Schach noch Zeit? Wie bist du denn ursprünglich auf Schach gekommen?
TK (lacht): Ja, dafür nehme ich mir die Zeit. Mit Schach bin ich erst mit elf Jahren in Berührung gekommen. Danach haben meine Freunde und ich die Regeln so gut es ging selbst erforscht, es folgte der Besuch einer Schach-AG und letztlich der Eintritt in einen Verein.
TS. Du hast  also gerade in dem Alter mit Schach begonnen, in dem unsere Jugendlichen sich auch so langsam befinden. Du kannst dich also sehr gut in deine neuen Schüler hineinversetzen.
TK: Genau, erstens kenne ich den Lernprozess auch von der anderen Seite. Dazu kommt noch, dass ich mit 22 Jahren auch noch im erreichbaren Alter für die Kinder bin. Ein wichtiger Punkt.
TS: So fällt die Identifikation leichter.
TK: Genau.
TS: Und konntest du vorher schon Erfahrung als Jugendtrainer sammeln? Oder ist das Neuland für dich?
TK: Nein, mir macht der Umgang mit Kindern und Jugendlichen generell Spaß. Vor meinem Engagement in Bürstadt betreute ich einige Kinder der Schach-AG des LGL in Lampertheim und fungierte als Jugendtrainer beim VLK Lampertheim.
TS: Was genau macht dir denn Spaß an der Arbeit mit Kindern?
TK: Mir macht zum einen die Weitergabe meines Wissens Spaß. Aber es ist auch schön, wenn ich merke, dass ich meine Schüler nicht nur schachlich, sondern auch geistig voranbringen kann. Das können ganz einfach sprachliche Aspekte als auch Transfer- und logisches Denken sein. Schach bietet hier ganz viel Spielraum.
TS: Es gibt ja auch Studien darüber, dass Kinder ihre schulischen Leistungen verbessern wenn sie gleichzeitig Schach trainieren.
TK: Im Schach lernen sie eben so viel mehr, was auch für andere Bereiche wichtig ist. Kinder und Jugendliche bringen hervorragende Voraussetzungen mit, um sich schnell im Schach weiterzuentwickeln. Aufgrund des sehr guten Gedächtnisses von Kindern, können sie sich im Gegensatz zu älteren Spielern viel mehr Denkmuster und Varianten einprägen. Das überträgt sich auch auf andere Lebensbereiche.
TS: Und welche konkreten Ziele hast du dir für die Jugend der Schachfreunde Bürstadt gesetzt?
TK: Zuerst muss ich sie etwas bremsen. Sie stecken voller Tatendrang und Ideen,  was auf der einen Seite gut ist, aber auch zu Fehlern führen kann. Aber in ihnen steckt jede Menge Potenzial!
Deswegen versuche ich, ihren Ideen eine Form zu geben. Ideen gibt es unzählig viele, sie müssen einschätzen lernen, welche davon gut und welche schlecht sind. Das hilft auch für viele Situationen im Leben!

TS: Schach als Schule für das Leben, eigentlich ein guter Werbespruch.

TK: Auf jeden Fall. Die positive Wirkung des Schachs auf Kinder wird nach wie vor unterschätzt. Natürlich steht Spaß absolut im Vordergrund, der Lernprozess muss deshalb spielerisch vonstattengehen.  Mein kurzfristiges Ziel ist es, die Kinder auf das Ketscher Jugendopen am 04.02.2012 vorzubereiten. Dort sollen sie sich selbst gut präsentieren können.

TS: Dann bedankte ich mich für deine Zeit.  Ich wünsche dir dann weiterhin eine schöne Zeit hier bei uns und hoffe, dass das Jugendopen ein voller Erfolg wird. Ich drück‘ die Daumen!

Jugendturnier

Bürstadt siegt im Zitterduell

Es sollte nicht einfach werden im Spitzenspiel
der Bezirksoberliga zwischen Freibauer
Mörlenbach und den Schachfreunden Bürstadt vergangenen Sonntag. Am Spitzenbrett der Begegnung wurde recht früh ein Remis vereinbart.
Dagegen fand Timo Roth nicht gut in sein eigenes Spiel, geriet in furchtbare Zeitnot und verlor letztlich seine Partie. Kurz darauf sorgte Jörn
Zimmermann mit einem ungefährdeten Weißsieg jedoch für Ausgleich. Stephan Ziska knockte seinen Gegner in einem hübschen Angriff aus, während Kostas
Makryniotis durch einen Rechenfehler seine Partie aufgeben musste. Ein regelrechter Krimi wurde an Torsten Schmengers Brett gespielt. Nachdem Schmengers Angriff misslungen war und er sich in schlechterer Stellung wiederfand, behielt er in der nachfolgenden Zeitnotphase die Oberhand und konnte mit zehn Sekunden Restzeit mattsetzen. Friedlich dagegen trennten sich Alexander Dexler und sein Gegenüber. Als letzer spielte Dirk Fröhlich. Sein Gegner musste bei einem vier zu drei Rückstand unbedingt gewinnen, um Freibauer Mörlenbach im Spitzenspiel wenigstens einen Tabellenpunkt und damit die Führung zu bewahren. Nach knapp sechsstündiger Spielzeit musste der Mörlenbacher allerdings frustriert die Waffen strecken. So siegten die Schachfreunde mit etwas Glück fünf zu drei.

Was die Schachfreunde gegen Mörlenbach an Glück über hatte, fehlte in der Begegnung gegen Bickenbach.
Siegreich waren hier nur Klaus Zeimer und Konrad Laxy, während Markus Meyer und Rainer Kilian remis spielten. Die restliche Mannschaft musste teils unglücklich ihre Partien aufgeben. Zwei Klassen tiefer konnte Bürstadt seinen Wettkampf gegen Bickenbach allerdings siegreich gestalten. Hier siegten Alexander Bauer, Bernd Stockmann, Julian Ohl und Rolf Nagel.

Hier die Ergebnisse von unserem ersten Blitzturnier des Jahres.

NamePunktePlatz
Riebel, Werner7,51
Zimermann, Jörn5,52
Bitsch, Torsten3,53
Stockmann, Horst34
Roth, Timo0,55

zu den Ergebnissen

Bürstadt strauchelt

Nur ein Remis gegen Bickenbach

Es sollte ein langer Tag werden für die
Schachfreunde aus Bürstadt. Nachdem
bereits Tage vor dem eigentlichen
Spieltag organisiert werden musste, wie
im Vereinsheim der Schachfreunde alle
drei Mannschaften gleichzeitig ihre
Heimspiele absolvieren sollten, gab es am
Sonntag selbst ordentlich Nervenkitzel.

Im Spitzenspiel Bürstadt I gegen
Bickenbach sah es nach einem Sieg durch
Jörn Zimmermann zunächst gut aus. Stephan
Ziska und Alexander Dexler remisierten
ihre Partien, doch dann musste Dirk Fröhlich
nach einem Fehler seine Partie bald aufgeben.
Werner Riebel und Torsten Schmenger
konnten ihre Partien aus schlechterer Stellung
heraus ins Unentschieden retten. Dieses
Kunststück gelang Mannschaftsführer Torsten
Bitsch nicht, er verlor seine Partie nach langem
und zähem Kampf und Bickenbach ging in
Führung. Mit Glück und großer
Kraftanstrengung konnte Kostas
Makryniotis seine Partie gewinnen und so
das Mannschaftsunentschieden retten.
Damit büßte Bürstadt seine Tabellenführung
ein und liegt nun auf Platz Zwei hinter
Mörlenbach-Birkenau.

Bürstadt II kam gegen Einhausen ebenfalls
nicht über ein Vier zu Vier hinaus.
Claus Rothenhefer gewann als einziger seine
Partie, während eine Partie verloren wurde
und alle übrigen Unentschieden ausgingen.
Damit liegt Bürstadt II auf einem soliden
vierten Platz in der Tabelle.

ts

Würde man Vereinsvorsitzenden Horst Stockmann nach dem Befinden der Schachfreunde

Bürstadt fragen, so würde dieser sicher ein zufriedenes Lächeln aufsetzen.

Und in der Tat, gibt es in der neuen Saison neues zu berichten.

 

Nachdem die erste Mannschaft vergangene Saison von der Landesklasse Süd in die Bezirksoberliga des

Schachbezirks Zehn abgestiegen ist, befindet sich die Mannschaft in eben jener Klasse derzeit auf

Tabellenplatz Eins wieder. Mit Vier Mannschaftspunkten und 14 Brettpunkten hat sie dabei beinahe das absolute

Maximum herausgeholt.

 

Die zweite Mannschaft, in derselben Klasse, befindet

sich derzeit auf einem soliden Mittelfeldplatz.

 

Auch ein weiteres Ziel der Schachfreunde Bürstadt wurde erreicht. Nach einiger Vorarbeit nahm Than Kein

Tran nun das wöchentliche Jugendtraining unter seine Fittiche. Zuvor hatte sich ehrenamtlich eine handvoll

Spieler abwechselnd um die zunehmende Zahl an Jugendliche gekümmert.

Tran sorgt für seine wöchentliche Präsenz für ein

kontinuierliches Trainingskonzept und eine bessere

Atmosphäre.

 

Auch die Umwandlung des Vereines  einen e.V. (eingetragener Verein) geht beharrlich seinen Weg.

 

Der nächste Spieltermin ist der 6.11.2011. Alle drei Mannschaften haben Heimspiele jeweils um neun Uhr

im Vereinsheim der Schachfreunde Bürstadt, Alte Schillerschule, Zugang Augustinerstraße.

SG Bensheim wird Bezirksmannschaftsmeister

im Blitzschach

 

Am Sonntag, den 18. September 2011, fand ab 10 Uhr im Bürgerzentrum Biblis die jährliche Blitzmannschaftsmeisterschaft des Schachbezirk 10 statt.

 

Nachdem die Teilnehmerzahl in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft war, waren dieses Jahr wieder elf Mannschaften am Start. Bürstadt schickte gleich zwei Teams ins Rennen.

Der Spieler, der innerhalb einer Mannschaft in der höchsten Liga spielte, bestimmt, für welche Klasse die Mannschaft antritt. Für die Beste Mannschaft einer Klasse gibt es zum Schluss eine Schachuhr zu gewinnen, während sich die ersten beiden Plätze für die Hessische Meisterschaft qualifizieren.

 

Nach gut dreistündigem Turnierverlauf zeigten sich die Bürstädter mit den Plätzen vier und sechs zufrieden und verwiesen auf die stark besetzten Mannschaften aus Bensheim und Mörlenbach.

 

Der nächste Termin findet kommenden Sonntag statt. Hier spielen Bürstadt I gegen Bürstadt II ihr erstes Spiel der Saison in der Bezirksoberliga.

 

Quelle: www.bezirk10.schach-an-der-bergstrasse.info

Ein Stechen bringt die Entscheidung

Vergangenen Sonntag, den 28.08.2011, fand zum dritten Mal in Folge das jährliche Jugendturnier der Schachfreunde Bürstadt statt.

Mit fünf Jugendlichen etwas schwächer besetzt als die Vorjahre, spielten die Teilnehmer im Modus Jeder-gegen-Jeden mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit.

Turnierleiter Dirk Fröhlich ließ die Jugendlichen dabei die Partien notieren und sorgte so für ruhigeren Partieablauf während der Begegnungen.

Schnell machte Mario Winkler seine Führungsposition geltend, er strauchelte nur in der Schlussrunde gegen Jean-Pierre Weber.

Aufgrund von Punktgleichheit, jeweils drei aus vier möglichen Punkten, kam es zu einem Stechen zwischen den beiden Kontrahenten, welches Mario Winkler für sich entscheiden konnte und so zum dritten Mal den Pokal des Siegers mit nach Hause nahm. Das Stechen um den dritten Platz gewann Silas Diehl gegen Jonah Weber, den fünften Platz erreichte Mike Hemker.

Jeden Freitag findet von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr ein betreutes Jugendtraining der Schachfreunde Bürstadt in den Räumlichkeiten der Alten Schillerschule, Zugang Augustinerstraße, statt.

 

Namen 1 2 3 4 5 Punkte
1 Mario Winkler / 1 1 0 1 3
2 Silas Diehl 0 / 0 1 1 2
3 Jonah Weber 0 1 / 0 1 2
4 Jean-Pierre Weber 1 0 1 / 1 3
5 Mike Hemker 0 0 0 0 / 0

Die Vorrunde wurde von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert, nun stehen die finalen Paarungen fest:

Endrunde
Halbfinale
1      Schmidt, Danny     –     Bitsch, Torsten
2      Stockmann, Horst     –     Fröhlich, Dirk

Trostrunde
Halbfinale
1      Nagel, Rolf     –     Barmann, Oliver
2      Roth, Timo     –     Zimmermann, Jörn

Bei Gleichheit der bisherigen Farbverteilung bekommt der Zweitplatzierte bzw. Viertplatzierte der Vorrunde weiß.
Das Halbfinale ist bis zum 26.08.2011 zu spielen.

Endergebnis Gruppe A:
Gruppe A
Nr. Name DWZ 1 2 3 4 Punkte Platz
1 Bitsch, Torsten 1967 1 0,5 1 2,5 1
2 Barmann, Oliver 1717 0 0 1 1 3
3 Stockmann, Horst 1718 0,5 1 0,5 2 2
4 Roth, Timo 1641 0 0 0,5 0,5 4
Endergebnis Gruppe B:
Gruppe B
Nr. Name
DWZ 1 2 3 4 Punkte Platz
1 Schmidt, Danny 1958 0 1 1 2 2
2 Fröhlich, Dirk 1909 1 0,5 1 2,5 1
3 Zimmermann, Jörn 1756 0 0,5 1 1,5 3
4 Nagel, Rolf 1379 0 0 0 0 4

Bernhard Geyer gewinnt mit zwei Punkten Vorsprung

Traditionell findet jedes Jahr zeitgleich zum Stadtfest in Bürstadt auch ein Blitzturnier statt. Dieses Jahr kämpften 13 Spieler um kulinarische Preise. Besonders in diesem Jahr war auch, dass jeder Teilnehmer einen Preis erhalten hat.

So setzten sich Bernhard Geyer und Tran Thanh Kien aus Lampertheim schnell leicht ab und beendeten das Turnier letztlich auf den ersten beiden Plätzen, gefolgt vom Bürstädter Torsten Bitsch.

Das Mittelfeld lag nur wenige Punkte auseinander, lediglich die beiden Erstplatzierten konnten sich ein ausreichendes Punktepolster erspielen. So gewann der spätere Sieger alle seine Partien.

Mit knapp drei Stunden Spielzeit war sowohl die Stimmung als auch die Uhrzeit für viele passend, um danach das Stadtfest selbst zu besuchen.

Alles in allem zeigte der Turnierleiter zufrieden mit der Besetzung und dem Ablauf des Turniers.
Platz;    Name;        Punkte

1.;Geyer, Bernhard;    12
2.;Tran, TK;        10
3;Bitsch, Torsten;    8,5
4;Zimmermann, Jörn;    8
5.;Barmann, Oliver;    7,5
6.;Stockmann, Horst;    7
7.;Roth, Timo;        6
8;Makryniotis, Kostas;    5,5
9;Meyer, Markus;    5
10.;White, Herbert;    4
11.;Stockmann, Bernd;    3
12.;Zeimer, Klaus;    1,5
13.;Laxy, Konrad;    0

Gruppe A
Barmann, Oliver (w)     –     Roth, Timo (s)     1-0
Stockmann, Horst (w)     –     Bitsch, Torsten (s)     0,5-0,5
Gruppe B
Fröhlich, Dirk (w)     –     Schmidt, Danny (s)     1-0
Zimmermann, Jörn (w)     –     Nagel, Rolf (s)     1-0

 

Zwischenstand:

Gruppe A

Bitsch, Torsten        1,5 Punkte

Stockmann, Horst  1,5 Punkte

Barmann, Oliver      1 Punkt

Roth, Timo                 0 Punkte

 

Gruppe B

Schmidt, Danny       1 Punkt

Fröhlich, Dirk           (1 Punkt)

Zimmermann, Jörn (1Punkt)

Nagel, Rolf                    0 Punkte